Neurodermitis

Neurodermitis, auch atopisches Ekzem oder atopische Dermatitis genannt, ist eine sehr häufige Erkrankung der Haut. Zwischen 9% und 18% aller Kinder sind von Neurodermitis betroffen. Die direkte Ursache ist nicht bekannt, aber es ist oft eine Kombination von Erbanlagen und verschiedener anderer Faktoren in der Umwelt.

Das Immunsystem bei Menschen mit Neurodermitis ist verändert, so dass die Fähigkeit der Haut externe Bakterien zu bekämpfen reduziert ist. Die Hauterkrankung ist genetisch bedingt und kann nicht geheilt werden, aber die Symptome können gelindert werden, und bei einigen verschwindet die Krankheit im Erwachsenenalter.

Wann entsteht Neurodermitis?

Neurodermitis beginnt in 90% der Fälle während des ersten Lebensjahres des Kindes und immer bevor das Kind fünf Jahre alt ist. Es ist sehr selten, dass Neurodermitis bei der Geburt vorhanden ist, aber sie kann während der ersten sechs Wochen auftreten. Andere Hautreizungen können auch auftreten, wird diese verschwinden typischerweise innerhalb von wenigen Tagen. Das atopische Ekzem ist sehr ausdauernd. Es kann niedrig gehalten werden und verschwinden, aber in der Regel kommt immer wieder zurück.

Symptome

Das Ekzem flammt auf, wenn Zellen in der Haut auf äußere Reize reagieren. Menschen mit Neurodermitis sind mit diesen überreagierenden Zellen geboren, die nicht ihre Reaktion stoppen, sowie Zellen von Individuen ohne Ekzem diese Überreaktion stoppen würden. Daher reagieren Menschen mit atopischer Haut stärker auf z.B. Kälteeinwirkung als Menschen ohne atopischem Ekzem.

Juckreiz

Atopische Dermatitis juckt heftig. Ein großer Teil des Problems der Neurodermitis kommt vom Juckreiz, der das Kind zum Kratzen veranlässt, wodurch Wunden und Narben verursacht werden. Die Haut kann schließlich dicker und dunkler in der Farbe werden wegen Kratzen und Jucken auf der Haut.

Trockene Haut

Da die Haut die Feuchtigkeit nicht selbst halten kann, wird sie sehr trocken und rot. Sie kann schuppen, reißen, nässen und gelbe Krusten bilden.  Die trockene Haut kann als kleine Flecken erscheinen, aber auch als große Flecken auf dem Körper.

Ekzem in der Familie

Personen, die an Asthma oder Allergien leiden, haben ein höheres Risiko ein atopisches Ekzem zu entwickeln, sowie Fälle in der Familie erhöhen das Risiko, es zu bekommen.

Das atopische Ekzem ist nicht ansteckend.

Faktoren die die Haut reizen können und Behandlung

Ekzem kann gemildert werden, indem man die Faktoren kontrolliert, die das Immunsystem in der Haut zur Überreaktion bringen – man dämpft die Entzündung und damit das, was die Zellen in Gang setzt, wenn sie überreagieren. Daher ist es eine gute Idee, die Faktoren zu beachten, die Reizungen und Entzündungen der Haut hervorbringen können.

Jahreszeiten und Allergien

Die verschiedenen Jahreszeiten können das Auftreten von Ekzemen beeinflussen. Im Winter wird die Haut leichter trocken wegen der kalten, trockenen Luft und im Sommer beeinflussen andere Allergien die Haut.

Hautpflege und Make-up

Produkte, die zum Beispiel Duftstoffe enthalten, können die Haut unnötig reizen. Einige können davon profitieren, Produkte ohne Duftstoffe zu brauchen.

Die Haut mit Feuchtigkeit versorgen

Menschen mit Neurodermitis haben einen Defekt in ihrer Haut, was bedeutet, dass ihrer Haut natürliche Fette fehlen, die die Hautzellen zusammenkleben. Daher speichert diese Haut schwer Feuchtigkeit, so dass sie besonders anfällig für Infektionen ist, die zu Entzündungen führen können.

Denke daran: Versorge die Haut mit Feuchtigkeit, auch in Zeiten in denen die Haut keine Symptome von Ekzem vorzeigt. Du kannst eine Entzündung der Haut vorbeugen, indem du sie mit Feuchtigkeit versorgst und sie so geschmeidig hältst. Trage eine Creme direkt nach der Dusche auf, wenn die Haut noch feucht ist. Auf diese Art kann deine Haut besser Feuchtigkeit aufnehmen, und du verhinderst, dass sie austrocknet.

Kurze, milde Bäder

Ein langes, heißes Bad trocknet die Haut aus und reizt sie. Nehme stattdessen kürzere Bäder im lauwarmen Wasser, was viel schonender für die Haut ist. Drücke vorsichtig das Handtuch auf die Haut, anstatt das Wasser abzutrocknen. Dies wird Reizungen auf der Haut reduzieren.

Stress und andere psychische Faktoren

Emotionale Belastungen wie Stress, Ärger und Angst können die Symptome von Ekzemen bei einigen Menschen verschärfen. Ferner kann die Behandlung von Ekzem auch als belastend empfunden werden. Daher ist es wichtig, seine Haut zu akzeptieren, Stressfaktoren zu erkennen um somit Stress und Ärger zu reduzieren.

Hitze und Schweiß

Viele Menschen mit Neurodermitis erleben Juckreiz, wenn ihre Haut sich erwärmt. Dies gilt sowohl für heißes Wetter und beim Schwitzen – egal ob es von sportlichen Aktivitäten, Änderungen der Temperatur oder warmer Kleidung herrührt.

Nahrungsmittelallergie

Einige Personen können auf bestimmte Arten von Nahrungsmitteln allergisch reagieren, die als Symptome von atopischer Dermatitis erscheinen. Frage immer einen Arzt, wenn du eine Nahrungsmittelallergie vermutest.

Kleidung

Material wie Wolle kann Juckreiz auf der Haut erzeugen, welches eine Neurodermitis reizen kann. Verwende daher Kleidung in weicheren Materialien, die den Juckreiz auf der Haut nicht fördern.

Schütze deine Haut nachts

Es kann von Vorteil sein, nachts mit Baumwollhandschuhen zu schlafen, um zu vermeiden, den Juckreiz in Gang zu setzen vom Kratzen –  dies gilt sowohl für Kinder als auch Erwachsene.

Wo am Körper findet man gewöhnlich Ekzem?

Bei Säuglingen beginnt Neurodermitis in der Regel auf dem Gesicht, am Ellbogen und am Knie – Orte wo man sich leicht kratzen kann. Sie kann sich dann zum Rest des Körpers ausbreiten, aber die „Windel-Region“ ist in der Regel nicht davon betroffen, da sie geschützt ist.

Wenn das Kind wächst, sind es besonders Ellbogen und Kniekehlen die davon betroffen sind, aber auch die Hände können angegriffen werden. Bei Ausschlägen an den Füßen, der Kopfhaut und hinter den Ohren kann es sich um Neurodermitis handeln, aber sie können auch durch andere Arten von Hauterkrankungen verursacht werden.

Hormon-Cremes

Viele bekommen Rezepte vom Arzt mit Hormon-Cremes zur Behandlung von Ekzem. Für manche ist es notwendig, trotz der Nebenwirkungen die diese Cremes haben.

KIMOVI für Neurodermitis

KIMOVI hat keine Nebenwirkungen. Du kannst sowohl KIMOVI Creme verwenden (mit oder ohne Salz) als Heilmittel gegen die Symptome des Ekzems, aber du kannst sie auch dann verwenden, wenn du von verschreibungspflichtigen Cremes pausierst.

Für Kinder empfehlen wir KIMOVI Creme, da KIMOVI Creme mit Salz die Haut irritieren kann, bis die Creme getrocknet ist.

Viele unserer Kunden haben Erfolg damit die Symptome des Ekzems unter Kontrolle zu halten, indem sie nur KIMOVI Creme verwenden.

KIMOVI Creme

KIMOVI Creme enthält einen hohen Prozentsatz an Fett, das der Haut eine große Menge Fett zufügt. Zugleich enthält die Creme eine hohe Konzentration der afrikanischen Frucht Kigelia Africana, die heilend und pflegend wirkt, und auch dabei hilft die Haut aktiv neu aufzubauen. Darüber hinaus reduziert Kigelia Africana aktiv den Juckreiz und Rötungen. Kigelia Africana hat antiseptische und entzündungshemmende Eigenschaften, und KIMOVI Creme eignet sich daher besonders gut zur Vorbeugung von Infektionen bei Neurodermitis.

KIMOVI Creme enthält weder Duftstoffe, Farbstoffe oder andere unnötige Zusatzstoffe, die die Haut reizen und Ekzem-Ausbrüche verursachen können.

Anwendung

KIMOVI Creme auf den Bereich mit Neurodermitis eincremen. Die Creme nach Bedarf anwenden, gerne mehrmals täglich. Vermeide Kontakt mit Augen.